Wäre unser stadtteilbekannte FreiMönch-Hund Joschka von Anfang an bei dem letzten Bürgerabend dabei gewesen, hätte er vor Verzweiflung aufgejault: So viele interessante Themen standen auf dem Programm - und so wenig interessierte Bürger versammelten sich im Bürgerhaus! Das ist manchmal wirklich zum heulen…
Dabei ging es höchstspannend zu:
1. Stadtteilmanagerin Ute Kinn berichtete über die leider letzten Mikro-Projekte der Sozialen Stadt (mehr dazu - und Frau Kinns begeisterter Rückblick auf Ihr Engagement in Freiberg und Mönchfeld - in der 17. Ausgabe des FreiMönch).
2. Heinrich Grusling (Mönchfeld) und Fritz Herbert (Freiberg) stellten kompetent und mit viel Witz die barrierefreien Spazierwege in unseren Stadtteilen sowie um den Max-Eyth-See vor. (Dazu gibt es wunderschöne Wegbeschreibungen, die jeder sich abholen und auch den interessierten Nachbarn besorgen kann. )
3. Vorstandsvorsitzende des Bürgervereins, Ursula Pfau, berichtete über LOS-”Gewinne” im Bürgerhaus - insbesondere über das neu entstandene, kunterbunte Kinderzimmer. Darin kann man sogar als Erwachsener spielen! (Habe ausprobiert - es macht riesig Spaß…)
4. Zum Schluss gab es Impressionen vom letzten Hausfest, bei dem sich Dauernutzer des Bürgerhaus vorgestellt hatten und sich auch gegenseitig kennen lernten. (Dazu gibt es einen Bericht hier unten - “Wer hat auf meinem Stühlchen gesessen?”)
Selbstverständlich wurde nicht nur “debatiert” bei diesem Bürgerabend - bei Fleischkäse, vielen Vierteles, Weizen oder köstlichem Mineralwasser ergaben sich anschließend viele liebe, persönliche Gespräche. Bis Mitternacht…
Und als zum Schluss unser Medienhund Joschka doch noch auftauchte, war die Party eigentlich vorbei. Da hat er was verpasst! (Vor allem Lucy, die Pfau’sche Spaniel-Dame, die leider ins heimische Körbchen musste.)
Aber nicht nur Joschka und Lucy haben sich verpasst… WIR haben uns verpasst, liebe Freiberger und Mönchfelder! Es hat zwar sehr viel Spaß gemacht und wir haben viel zu lachen gehabt - aber wären wir noch mehr, wäre es noch schöner…