Sommerputz im Bürgerhaus

Bevor das Bürgerhaus Freiberg und Mönchfeld in den Sommerschlaf geschickt wurde rief die 1. Vorsitzende Ursula Pfau zum Sommerputz am 30. Juli 2005 auf. Es galt den neu errichteten Geräteschuppen wetterfest zu machen und mit Regalen auszustaffieren. Diverse Räumlichkeiten mussten mal wieder grundgereinigt werden und, und, und. Es gab einiges zu tun. Auch die Geselligkeit sollte hierbei nicht zu kurz kommen.
Leider trafen sich hierbei kaum mehr als eine Handvoll Mitglieder zum gemeinsamen Frühstück und fröhlichem Hausputz.

Bürgerabend am 18. Juli

Wäre unser stadtteilbekannte FreiMönch-Hund Joschka von Anfang an bei dem letzten Bürgerabend dabei gewesen, hätte er vor Verzweiflung aufgejault: So viele interessante Themen standen auf dem Programm - und so wenig interessierte Bürger versammelten sich im Bürgerhaus! Das ist manchmal wirklich zum heulen…

Dabei ging es höchstspannend zu:

1. Stadtteilmanagerin Ute Kinn berichtete über die leider letzten Mikro-Projekte der Sozialen Stadt (mehr dazu - und Frau Kinns begeisterter Rückblick auf Ihr Engagement in Freiberg und Mönchfeld - in der 17. Ausgabe des FreiMönch).

2. Heinrich Grusling (Mönchfeld) und Fritz Herbert (Freiberg) stellten kompetent und mit viel Witz die barrierefreien Spazierwege in unseren Stadtteilen sowie um den Max-Eyth-See vor. (Dazu gibt es wunderschöne Wegbeschreibungen, die jeder sich abholen und auch den interessierten Nachbarn besorgen kann. )

3. Vorstandsvorsitzende des Bürgervereins, Ursula Pfau, berichtete über LOS-”Gewinne” im Bürgerhaus - insbesondere über das neu entstandene, kunterbunte Kinderzimmer. Darin kann man sogar als Erwachsener spielen! (Habe ausprobiert - es macht riesig Spaß…)

4. Zum Schluss gab es Impressionen vom letzten Hausfest, bei dem sich Dauernutzer des Bürgerhaus vorgestellt hatten und sich auch gegenseitig kennen lernten. (Dazu gibt es einen Bericht hier unten - “Wer hat auf meinem Stühlchen gesessen?”)

Selbstverständlich wurde nicht nur “debatiert” bei diesem Bürgerabend - bei Fleischkäse, vielen Vierteles, Weizen oder köstlichem Mineralwasser ergaben sich anschließend viele liebe, persönliche Gespräche. Bis Mitternacht…

Und als zum Schluss unser Medienhund Joschka doch noch auftauchte, war die Party eigentlich vorbei. Da hat er was verpasst! (Vor allem Lucy, die Pfau’sche Spaniel-Dame, die leider ins heimische Körbchen musste.)

Aber nicht nur Joschka und Lucy haben sich verpasst… WIR haben uns verpasst, liebe Freiberger und Mönchfelder! Es hat zwar sehr viel Spaß gemacht und wir haben viel zu lachen gehabt - aber wären wir noch mehr, wäre es noch schöner…

Und wieder einmal U5-Bauarbeiten

Das Wochenende wird verdammt kurz. So dachte ich mir, als ich heute morgen aus dem Haus ging, mich ins Auto setzte und zur Arbeit fahren musste. Zum Glück ist die Straße noch frei um diese Zeit. Es war 07.00 Uhr. Doch, was ist das? Gerade bin ich aus der Hechtstraße nach links abgebogen in die Mönchfeldstraße, da blinkt die Baustellenampel orange auf. Das mahnt zur Vorsicht, aber… wie vorsichtig kann ich sein? Direkt hinter der beampelten Stelle beginnt eine Kurve. Fahre ich los? Die eventuell entgegenkommenden Fahrzeuge können mich ja nur zu spät sehen.
Ich gebe zu, ich hatte Angst. Zum Glück scheint diese Gefahrenstelle nur frühmorgens vorzuherrschen. Auf der Rückfahrt nach Hause gegen 20.00 Uhr zeigte mir die Ampel ein freundliches rotes Licht, das mich in Sicherheit wog.

Wer hat auf meinem Stühlchen gesessen?

Diese Frage dürfte jeder Bürger aus dem Märchen “Schneewittchen und die sieben Zwerge” kennen. Im Bürgerhaus wurde es zur Realität. Viele nutzen das Haus, aber kennt man sich untereinander? Meistens nicht.
Der Vorstand vom Bürgerverein Freiberg und Mönchfeld e.V. hat auch den Auftrag, die Bürger aus Freiberg und Mönchfeld zusammen zu bringen. Und genau das hat er getan. Am 08. Juli 2005 ab 18.30 rief der Vorstand zu einem gemeinsamen Haustreff aller Dauernutzer im Bürgerhaus.

Erschienen sind mehrere Gruppierungen, die sich selber und ihre Arbeit vorgestellt haben und den anderen Rede und Antwort standen.

Speis und Trank wurden gesichert und endlich lernte man diejenigen kennen, die wenige Tage zuvor oder danach auf dem gleichen Stühlchen gesessen, aus dem gleichen Becherchen getrunken oder vom gleichen Tellerchen gegessen haben.