Nein, natürlich ist die Postbank kein Sozialinstitut, sondern ein Wirtschaftsunternehmen. Und solche Unternehmen treffen unpopuläre Entscheidungen die auch nicht immer nachvollziehbar sind. Wirtschaftsunternehmen müssen rechnen, das vergessen unsere Sonntagspolitiker leider all zu gerne. Anstatt sinnlose Anträge bei der Postbank zu stellen, wäre es sinnvoll, wenn der Bezirksbeirat die vorhandenen Banken anspricht und mit ihnen Sonderkonditionen vereinbart. Beispiel, beide Banken bieten Postbankwechslern alle Formalitäten kostenfrei an ( tun sie heute schon) und als “Schmankerl” zahlen die neuen Kunden bis Ende 2007 keine Kontoführungsgebühren. Ich bin mir sicher, sowohl BW-Bank als auch Volksbank liesen mit sich verhandeln - der Kunden wegen. Allein, man muss etwas Kreativität mitbringen, liebe Vertreter im Mühlhäuser Bezirksbeirat!
Haben Sie das im aktuellen Neckarblick gelesen?
Der Bezirksbeirat ist einmal mehr Entscheidungsunfähig. Da die Damen und Herren wie seit Jahren ratlos sind, vertagen sie weiter oder lehnen gleich völlig ab. Typischerweise kam seitens SPD und CDU der Vorschlag, wenn ich nicht mehr weiterweis, gründe ich einen Arbeitskreis. Eine absolute Lachnummer!
Unsere Freizeitpolitiker planen, wenn überhaupt, am Volk vorbei und warum, weil natürlich keiner beim Volk nachfragt. Oder liebe Mönchfelder, wurde einer von Ihnen in den vergangenen Jahren einmal nach seiner Meinung gefragt? Nein, im Bezirksbeirat sitzen Damen und Herren aus anderen Stadtteilen, die kennen unser Mönchfeld vom Hörensagen…
Bezeichnenderweise will man mit Gewalt unser Einkaufszentrum “Karree” schimpfen - furchtbar…
Nun ist es soweit. Der Bebauungsplan für den Mönchfelder Barbenweg liegt aus. Bis zum 28.Sepember kann er zu den üblichen Öffnungszeiten im Bezirksrathaus Mühlhausen eingesehen werden, schriftliche Äußerungen können eingebracht werden.
Am Mittwoch, 27.September besteht um 17.30 Uhr im Bezirksrathaus Mühlhausen, Mönchfeldstraße 35, Sitzungssaal Zi. 208, die Möglichkeit zur Äußerung und Erörterung.
Hintergrund:
Die evangelische Kirche beabsichtigt ihr Areal neu zu strukturieren. Es ist vorgesehen, das Gemeindehaus und den Kirchturm abzubrechen und das Gelände dem Wohnungsbau zuzuführen. Diese Umnutzung entspricht auch der gewollten städtebaulichen Entwicklung und Ordnung, unter anderem die Innenentwicklung vor Außenentwicklung zu fördern.
Man sollte es nicht glauben, aber so schnell läßt sich unsere Stadtteilzeitung nicht unterkriegen.
Auch im Oktober gibt es eine neue Ausgabe des FreiMönch, seien Sie schon heute gespannt!
Ond ois isch klar, i ben au wieder mit von d`Partie
Euer und Ihr Michl FreiMönch
Das pfeifen schon die Spatzen von den Freiberger Dächern: Der HL-Markt soll bald schließen. Wann genau, wissen nicht einmal die Mitarbeiter. Die Kunden sind ziemlich verunsichert, denn sie müssen damit rechnen, dass sie eines Tages vor der verschlossenen Tür stehen. Und wohin dann mit dem Leergut zum Beispiel? Gerade für die Nichtmotorisierten ein großes Problem.
Ja, es ist bekannt, dass die REWE-Gruppe bundesweit viele HL-Märkte schließen lässt. Unter uns: Sie sind nicht gerade optimal für den schmalen Geldbeutel. Kein Wunder, dass sie nicht gut frequentiert werden.
Aber… Am Kaufpark wird gerade angebaut. Ein Mieter für die Räume im Erdgeschoss steht noch nicht fest. Dort wäre viel Platz für einen wirklich großen Supermarkt mit Markenprodukten (da gäbe es zum Beispiel auch Neukauf). Konkurrenz für Aldi wäre er nicht. Er könnte jedoch zur Belebung des Kaufparks beitragen. Sehe Kornwestheim, wo es wunderbar mit Aldi, MiniMal, DM und Kick klappt.
Lasst uns also ein bisschen träumen… 