Am Montag, den 17. September begrüßt das Bürgerhaus Freiberg und Mönchfeld zwei wahrhaftige Wilhelma-Legenden:
Das berühmte Tierpfleger-Ehepaar Gundi und Heinz Scharpf plaudert ab 19.30 Uhr aus dem Nähkästchen und beantwortet Publikumsfragen. Ihre Namen sind auf ewig mit der Wilhelma verbunden und die besten Botschafter Stuttgarts. Sogar die sowjetische Zeitung „Prawda“ berichtete einst über Heinz Scharpf, als er der Schimpansendame Sonny die Fütterung von Seelöwen beibrachte. Der Obertierpfleger für Affen, Seelöwen und Vögel fing als 15jähriger in der Wilhelma an und bekam während der folgenden 50 Jahre, bis zu seiner Pensionierung, nicht genug von seinen Schützlingen. Gundi Scharpf zog schon in den sechziger Jahren zusammen mit ihren beiden Töchtern verstoßene Menschenaffenkinder auf. Daraus entstand 1982 die einzigartige Menschenaffen-Aufzuchtstation, die sie bis 2000 leitete. Dort wird gerade Deutschlands prominentestes Gorilla-Baby, Mary Zwo, liebevoll aufgepäppelt. Das Ehepaar im „Unruhestand“ ist bis heute eng mit der Wilhelma verbunden, tritt in TV-Sendungen auf – und freut sich immer auf interessierte Gesprächspartner. Die Veranstaltung ist kostenlos, der Einlass erfolgt um 19.00 Uhr. Für Speis und Trank sorgt wie immer die Cafeteria. Diesmal werden die Gäste mit „Affenfutter“ verwöhnt: Auf der Karte stehen unter anderem köstliches Obst, Gemüse und Quarkspeisen!
Am Freitag, den 13. Juli startet ab 15.00 Uhr das bereits dritte Internationale Bürgerfest rund um das Bürgerhaus Freiberg und Mönchfeld in der Adalbert-Stifter-Straße 9. Diesjähriges Motto lautet „50 Jahre Mönchfeld“. Für die Mönchfelder wird das Fest zu einer Zitterpartie: Spielt der Petrus mit? Bei gutem Wetter wird ein waschechtes Zeltplatz aus den Fünfzigern aufgebaut, mit allem drum und dran. Viele Oldtimer-Besitzer haben sich zum Fest angekündigt. Allerdings vertragen manche „Schätzle“ keinen Regen. Da helfen nur Gebete gen Himmel beim Abschluss der Feierlichkeiten zum 50. Jubiläumsjahr des Stadtteils. Aber auch sonst: Nach der Begrüßung von Ulla Pfau, Stadträtin und Vorsitzende des Bürgervereins Freiberg und Mönchfeld e.V., und dem ökumenischen Gottesdienst steppt im Bürgerhaus der Bär! Ab 15.45 Uhr stehen internationale Tanzshows auf dem Programm. Nach dem Kindertanz vom Förderverein Vaihingen/Enz und dem Melli-Tanzen tritt um 18.00 Uhr die Kult-Bauchtanz-Truppe „Artemis“ auf. Um 19.00 Uhr präsentiert das Forum Afrikanum eine Tanzgruppe aus Zaire. Und ab 19.30 Uhr rockt sich die Freiberger Nachwuchsband „Junges Blut“ (inzwischen bekannt aus dem ZDF-Fernsehgarten) in die Mädchenherzen hinein! Anschließend heizt die „Big Easy Band“ ab 20.00 Uhr das Fest und seine Gäste nochmals an. Stuttgarts Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster hat sein Kommen angekündigt. Auch Ute Kumpf, MdB, sowie Manfred Kanzleiter, SPD-Fraktionsvorsitzender im Gemeinderat, möchten mitfeiern. Vom Bezirksrathaus Mühlhausen wird Bernd-Marcel Löffler erwartet. Alle Gäste, auch die Prominenten, können sich dabei am Mönchfeld-Quiz beteiligen, veranstaltet von der ehrenamtlichen Stadtteilzeitung „FreiMönch“. Als Preise winken T-Shirts mit dem „FreiMönch“-Logo. Ein Zeichen der Zugehörigkeit zu den Stadtteilen Freiberg und Mönchfeld.
Haben Sie das im aktuellen Neckarblick gelesen?
Der Bezirksbeirat ist einmal mehr Entscheidungsunfähig. Da die Damen und Herren wie seit Jahren ratlos sind, vertagen sie weiter oder lehnen gleich völlig ab. Typischerweise kam seitens SPD und CDU der Vorschlag, wenn ich nicht mehr weiterweis, gründe ich einen Arbeitskreis. Eine absolute Lachnummer!
Unsere Freizeitpolitiker planen, wenn überhaupt, am Volk vorbei und warum, weil natürlich keiner beim Volk nachfragt. Oder liebe Mönchfelder, wurde einer von Ihnen in den vergangenen Jahren einmal nach seiner Meinung gefragt? Nein, im Bezirksbeirat sitzen Damen und Herren aus anderen Stadtteilen, die kennen unser Mönchfeld vom Hörensagen…
Bezeichnenderweise will man mit Gewalt unser Einkaufszentrum “Karree” schimpfen - furchtbar…
Nun ist es soweit. Der Bebauungsplan für den Mönchfelder Barbenweg liegt aus. Bis zum 28.Sepember kann er zu den üblichen Öffnungszeiten im Bezirksrathaus Mühlhausen eingesehen werden, schriftliche Äußerungen können eingebracht werden.
Am Mittwoch, 27.September besteht um 17.30 Uhr im Bezirksrathaus Mühlhausen, Mönchfeldstraße 35, Sitzungssaal Zi. 208, die Möglichkeit zur Äußerung und Erörterung.
Hintergrund:
Die evangelische Kirche beabsichtigt ihr Areal neu zu strukturieren. Es ist vorgesehen, das Gemeindehaus und den Kirchturm abzubrechen und das Gelände dem Wohnungsbau zuzuführen. Diese Umnutzung entspricht auch der gewollten städtebaulichen Entwicklung und Ordnung, unter anderem die Innenentwicklung vor Außenentwicklung zu fördern.
Es hat sich sehr viel getan in den letzten Jahren in Freiberg und Mönchfeld. Zum Beispiel sind “Angsträume“, wie der Tunnel zur U5-Haltestelle, verschwunden. Nun freuen sich die Einwohner über eine übersichtliche Kreuzung an der Schnittstelle Mönchfeldstraße/Adalbert-Stifter-Straße. Der Weg zur Stadtbahn ist endlich angsfrei!
Ja, wenn man/frau zur Bahn möchte… Was ist aber, wenn ein Mönchfelder ins Kleine Ladenzentrum will? Oder ein Freiberger die Tante im Wohnstift im Flundernweg besuchen?
Richtig: Dann muss man die Adalbert-Stifter-Straße überqueren! Die Straße wurde verengt und verkehrsberuhigt. Sowohl in Freiberg als auch in Mönchfeld wurden neue, bequeme Verbindungswege gebaut. Dazwischen liegt die Straße, die ausgerechnet dort eine Kurve “macht”. Sprich: Man möchte manchmal eine Giraffe mit sehr langem Hals sein, um die aus der Richtung Bürgerhaus kommenden Autos zu sehen.
So gesehen, fühlt man sich beim Überqueren der Straße fast wie auf einer Safari - allerdings in der Rolle des Gejagten.
Da kann nur ein Zebra helfen! Indem es den Verantwortlichen seine Streifen leiht. Und wofür?
Dafür, dass die Passanten - unter ihnen viele Senioren und Kinder - gefahrlos die Adalbert-Stifter-Straße betreten können.
Also, liebe Verantwortliche: Wenn ihr schon den schönen Fußgängerweg zwischen Freiberg und Mönchfeld gebaut habt, dann bitte auch einen Zebrastreifen über die Straße malern! Sonst wird die Stelle zu einem neuen Angstraum…